Eberhard, Igor
Pimp My Körper!
Arbeiten über Tätowierungen
AVMpress
146 Seiten
21 x 14,8 cm
Softcover
Erscheinungstermin 01.04.2012
Bestell-Nr. 4006368
ISBN 978-3-86924-249-1
Preis 34,90 (inkl. 7% Mwst)
lieferbar/Print-On-Demand

Zum Inhalt

Zu Tätowierungen hat fast jeder eine Meinung. Dennoch gibt es sehr viele Klischees und Vorurteile. Gleichzeitig sind Tattoos für viele mit Rebellion, Freiheit, Erotik oder einfach Attraktivität verbunden. Kalt lassen sie die wenigsten. Wie auch: Sie verbreiten sich immer mehr. Parallel dazu boomen Schönheits-Operationen, Permanent-Make up etc. Der eigene Körper wird immer wichtiger - und er wird Gestaltungsmasse. Er muss angepasst werden. Das Ziel ist es, immer attraktiv, jung und gesund zu sein. Der Körper und sein Schmuck rücken weiter in den Mittelpunkt. Das eigene Körper-Ich wird zum "Werkzeug" für die "Optimierung" des Selbst. Tattoos sind eine Möglichkeit dafür. Und sie unterliegen auch Trends, Entwicklungen und Moden. Sie sind immer Teil von etwas Größerem: einer Kultur, einer Strömung, einer Mode oder einfach einer persönlichen Einstellung. Der vorliegende Band "Pimp My Körper! Arbeiten über Tätowierungen" soll diesen Themen nachgehen.

Der Autor
Igor Eberhard ist Wissenschaftler und Journalist. Er studierte in Mainz und Wien Kultur- und Sozialanthropologie, Germanistik und Philosophie. Seit 2008 lehrt Eberhard an der Universität Wien.
VorwortI. Wissenschaftliche Arbeiten- Jeder ist seines Körpers Schmied (Theoretische Annäherungen an Tätowierungen)- „Das blaue Weib“ und andere Zirkusfrauen (Theoretische Aspekte von Tätowierungen unter besonderer Berücksichtigung von „Tätowierten Damen“ in Zirkus und Schaubuden untersucht am Beispiel der Sammlung Walther Schönfeld)- Fa’a Samoa zwischen globaler Marke und Tradition( Eine Annäherung an Identitätsbildung durch materialisierte Erinnerungen)- „We are Maori and we are proud“– Zwischen kultureller Renaissance und kirituhi (Untersuchungen zu Identitätskonstrukten am Beispiel von Tätowierungen der Maori (ta moko))- Es gibt keine Wunder mehr? (Ausstellungsbesprechung „Ta Moko – Tatauierte Lebenswege der Maori. Fotografien von Arno Gasteiger, Neuseeland“ im Frankfurter Museum der Weltkulturen)- Vom weiten Feld der Körperlichkeit zur finalen Body-Modifikation (Zu Erich Kastens: Body-Modification. Psychologische und medizinische Aspekte von Piercing, Tattoo, Selbstverletzung und anderen Körperveränderungen. Buchbesprechung)- Bob Baxter mag sich (Bob Baxter/Bernard Clark: Tattoo Road Trip: Two Weeks in Samoa. Buchbesprechung)II. Journalistische Beiträge- Warum Rocker nicht immer die Mörder sind (Tattoos, Klischees und österreichische Medien)- Fürs Leben gezeichnet (Der Fotograf Klaus Pichler im Interview über Gefängnis-Tätowierungen)- Die Königin der Tätowierten und andere Tätowierte Damen (Tätowierte Schausteller in Schaubude und Zirkus)- Die Schattenseite des Lebens (Der Tätowierer Paul Booth bringt Farbe in dunkle Herzen)Verbotene Bücher, Tattoos und schöne Frauen (Die Graphiken von Luis Royo)- Von Drachen und anderen Monstern- Zwischen Geheimagenten, Reha und Tattoos: Die Kabuki-Comics (Bilder, die aus dem Rahmen fallen)VeröffentlichungsnachweisÜber den Verfasser