Sirchich von Kis-Sira, Andreas
Zum eudämonologischen Konzept des Boethius
Eine Untersuchung zur "Consolatio Philosophiae"
AVMpress
100 Seiten
21 x 14,8 cm
Softcover
Erscheinungstermin 01.04.2012
Bestell-Nr. 4006480
ISBN 978-3-86924-254-5
Preis 29,90 (inkl. 7% Mwst)
lieferbar/Print-On-Demand

Zum Inhalt

Die vorliegende Untersuchung versteht die „Consolatio Philosophiae“ des Boethius als kritische Auseinandersetzung mit den eudämonistischen Glückskonzeptionen der Antike. Dabei rückt sie Boethius’ Glücksbegriff in direkte Bezugsnähe zu dessen Definition der Person als „naturae rationabilis individua substantia“, um die These zu verfolgen, dass der Mensch grundsätzlich glücksfähig ist, weil er subjektfähig ist. Wahres Glück kann damit kein Zufall und kein Geschenk mehr sein, sondern es liegt in der vernunftmäßigen Erkenntnis, dass Gott reine Glückseligkeit ist. Der Weg zu dieser Erkenntnis kann allerdings angesichts der Diskrepanz zwischen objektivem Glück und subjektiv empfundener Wirklichkeit, die sich in Aspekten wie Leid und Gerechtigkeit oder Zufall, Vorsehung und Willensfreiheit manifestiert, lange nicht so geradlinig sein, wie es vielleicht den Anschein haben mag.