Winterfeldt, Christoph von
Eine Bestandsaufnahme des Novellierungsbedarfs zum Transplantationsgesetz
Kritische Aspekte seit der Einführung, mit Schwerpunkt der postmortalen Organentnahme
AVMpress
100 Seiten
21 x 14,8 cm
Softcover
Erscheinungstermin 01.05.2011
Bestell-Nr. 3834706
ISBN 978-3-86924-054-1
Preis 39,90 (inkl. 7% Mwst)
lieferbar/Print-On-Demand

Zum Inhalt

1997 wurde das Transplantationsgesetz (TPG) verabschiedet, dies regelte zwar viele Fragen, doch eine Reihe von Problemen blieb bis heute ungelöst. Das Thema bleibt sensibel, fordert zu ethischen Grenzgängen heraus und berührt Tabuzonen. Die Frage, wann jemand tot ist, wurde durch das Gesetz zur Organtransplantation (ganz bewusst) nicht beantwortet. Da Mediziner dies jedoch laufend entscheiden müssen, gewinnt die Diskussion in letzter Zeit wieder an Bedeutung. Im Mittelpunkt der kritischen Auseinandersetzungen steht die Beibringung neuer Daten/Fakten zur Hirntodkonzeption, die damit verbundene Frage des Sterbeprozesses sowie erforderlichen Einwilligung. Gravierend das Faktum, dass in Medizinerkreisen zur Hirntodkonzeption nach wie vor Uneinigkeit besteht. Der Autor stellt in Frage, ob der Gesetzgeber, nur nach den Annahmen der Transplantationsmedizin oder einer Mehrheitsmeinung, überhaupt legitimiert war, eine gesetzliche Regelung der Organentnahme und Transplantation zu erlassen.