Chalier, Marc / Fontalvo, Gabriel García / Grandits, Lisa /
Migration und Transnationalisierung in der Romania
Beiträge zum XXXVIII. Forum Junge Romanistik in Passau (12.–14. April 2023)
Reihe Forum Junge Romanistik, Band-Nr. 29
AVM.edition
230 Seiten
21 x 14,8 cm
Hardcover
Erscheinungstermin 20.03.2026
Bestell-Nr. L95477183
ISBN 978-3-95477-183-7
Preis 44,00 (inkl. 7% Mwst)
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Migration verändert die Migrant:innen und die Umgebung, in die sie migrieren. Diese wechselseitige Beeinflussung (z. B. durch Eroberung, Flucht oder Exil) lässt sich in der Romania sowohl historisch als auch zeitgenössisch besonders gut beobachten. Hierbei können romanisch geprägte Gebiete sowohl Ausgangspunkt als auch Zwischenstation oder Zielort der Migration sein. Die damit einhergehende Transnationalisierung von Gesellschaften ist eine ambivalente Erfahrung. Sie kann sowohl negativ in Form von Konflikten, Anpassungsschwierigkeiten und Abwehrreflexen als auch positiv im Sinne wechselseitiger Bereicherung und als Chance für die Entstehung von Neuem gedeutet werden. Der vorliegende Tagungsband nähert sich diesen Themen aus unterschiedlichen Perspektiven und Disziplinen: In diesem Rahmen werden bestehende Ansätze diskutiert und weiterentwickelt, aber auch die Potenziale und Herausforderungen neuer theoretischer, methodischer und praktischer Zugriffe behandelt.

La migración transforma a los/as migrantes y el entorno al que migran. Esta influencia mutua (por ejemplo, a través de la colonización o del exilio) se percibe especialmente bien en los países de habla románica, tanto histórica como actualmente. Estas áreas fungen como punto de partida, zona de escala o destino final del proceso migratorio. La transnacionalización de las sociedades que conlleva este proceso, se considera una experiencia ambivalente, la cual puede interpretarse tanto de manera negativa, en forma de conflictos, dificultades de adaptación y rechazo, como positiva, como una oportunidad para el enriquecimiento mutuo y para la creación de nuevas formas artísticas y de convivencia. El presente volumen se aproxima a estos temas desde diferentes perspectivas y disciplinas. En él se discuten y desarrollan planteamientos preexistentes y se abordan los potenciales y desafíos de nuevos enfoques teóricos, metodológicos y prácticos.

Mit Beiträgen von
Ingrid Baltag, Carina Ehrnsperger, Melanie Schneider, Theresa Viefhaus, José Manuel Blanco Mayor, Annika Stocker, Verena Urschler, Sarah Del Grosso, Hans Baumann, Katja Friedewald, Karolina Küsters, Luana Sommer, Monika Messner, Patricia Louise Morris

Die Herausgeber*innen
Marc Chalier ist Maître de conférences in Sprachwissenschaft (Schwerpunkte: Soziolinguistik, Phonetik/Phonologie, Varietätenlinguistik, Frankophonie, empirische Methoden) an der Sorbonne Université. Er studierte an den Universitäten München und Laval und promovierte an der Universität Wien mit einer Dissertation zum Thema Les normes de prononciation du francais. Une étude perceptive panfrancophone.

Gabriel García Fontalvo studierte Romanistik an der Universität Hamburg. Seit 2020 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dissertant am Lehrstuhl für Romanische Literaturen und Kulturen der Universität Passau. Seine Forschungsinteressen umfassen u. a. Ethik und Literatur, lateinamerikanische Gegenwartsliteratur, Literatur und Avantgarde sowie Literatur- und Medientheorie.

Lisa Grandits ist wissenschaftliche Mitarbeiterin Prae Doc an der Professur für romanische Kultur- und Literaturwissenschaften (Schwerpunkt Frankreich) bei Prof. Dr. Marina Ortrud M. Hertrampf an der Universität Passau. Ihre Forschungsinteressen sind kulturelle Identität sowie immaterielles Kulturerbe rund um Esstraditionen in Frankreich. Weitere Schwerpunkte liegen im Bereich der semiotischen Werbeanalyse, der interkulturellen Beziehungen sowie der Frankophonie. In ihrem Dissertationsvorhaben widmet sie sich der nationalen sowie persönlichen Identitätskonstruktion anhand französischer Lebensmittelmarken.

Philipp Heidepeter studierte European Studies an der Universität Passau, wo er zwischen 2019 und 2024 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Romanische Sprach- und Kulturwissenschaft tätig war. Nach seiner Promotion, in der er die französischsprachige Sexuallexikographie gender- und tabulinguistisch untersuchte, wechselte er als Geschäftsführer zum ODEON Jugendsinfonieorchester München und ist zudem unter dem Pseudonym Emil Bach als Liedermacher und Schriftsteller tätig.

Anne Pirwitz studierte Romanistik in Halle und Potsdam. Von 2018 bis 2024 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Kulturwissenschaft an der Universität Potsdam. Anfang 2024 schoss sie ihre Promotion zum Thema Migrationsfilme als ‚kritische Heimatfilme‘? Eine interdisziplinäre Untersuchung semantischer Räume und Chronotopoi der Migration im neuen rumänischen Film (1996–2022) an der Universität Passau ab.