Brinkmann, Lisa Marie / Barth-Chiotoroiu, Ioana / Figura, Lisa / G
Kritische Perspektiven in der Romanistik
Beiträge zum 39. Forum Junge Romanistik in Hamburg (20.–22. März 2024)
Reihe Forum Junge Romanistik, Band-Nr. 30
AVM.edition
213 Seiten
21 x 14,8 cm
Hardcover
Erscheinungstermin 20.03.2026
Bestell-Nr. L95477199
ISBN 978-3-95477-199-8
Preis 45,00 (inkl. 7% Mwst)
lieferbar/auf Lager
Icon Flyer
 Flyer
Icon Leseprobe
 Leseprobe
Icon Inhalt
 Inhaltsverzeichnis
Thomas Martin Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Schwanthalerstr. 81
80336 München
info@tm-verlag.de

Zum Inhalt

Dieser Band enthält Beiträge des XXXIX. Forum Junge Romanistik, das vom 20.-22. März 2024 an der Universität Hamburg zu dem Thema „Kritische Perspektiven in der Romanistik“ stattgefunden hat. Die Romanistik als Disziplin hat historisch gesehen eine wichtige Rolle in der Erforschung von Sprachen, Kulturen und Literatur gespielt. Doch in Zeiten gesellschaftlichen Wandels und erhöhter Sensibilität für soziale Ungerechtigkeiten und kulturelle Vielfalt ist es von entscheidender Bedeutung, kritische Perspektiven auf unsere Disziplin zu lenken. Die Romanistik kann und sollte als Werkzeug dienen, um bestehende Annahmen zu hinterfragen, versteckte Narrationen aufzudecken und zu einer inklusiveren Darstellung der verschiedenen Kulturen beizutragen, die sie erforscht. Romanist:innen tragen Verantwortung im gesellschaftlichen Kontext im Hinblick auf soziale Gerechtigkeit und Demokratiebildung auf globaler Ebene.

Este volumen contiene las contribuciones del XXXIX Forum Junge Romanistik «Perspectivas críticas en la filología románica» llevado a cabo del 20 al 22 de marzo de 2024 en la Universidad de Hamburgo. Los estudios filológicos han desempeñado históricamente un papel importante en la investigación de las lenguas, las culturas y las literaturas románicas. Sin embargo, en estos tiempos de cambio sociocultural y de mayor sensibilidad por la injusticia y la diversidad, es fundamental dirigir perspectivas críticas hacia nuestra disciplina. La filología románica puede y debe servir como herramienta para cuestionar supuestos existentes, descubrir narrativas ocultas y contribuir a una representación más inclusiva del ámbito cultural que se investiga. En este sentido, la filología románica y sus estudiantes asumen una responsabilidad social respecto a la justicia y la educación democrática a nivel global.

Mit Beiträgen von/Con contribuciones de
Lisa Marie Brinkmann, Ioana Barth-Chiotoroiu, Lisa Figura, Franziska Gerwers, Sabrina Jonigk, Hannah Wegener, Sarah Del Grosso, Melanie Heiland, Florian Lützelberger, Karolin Schäfer, Kathrin Schmitt, Tashina Nicolin, Simon Prahl, Melanie Tissot, Annika S. Meyer, Elena Bandt, Alexandra Fidalgo das Neves, Phillip Christian Thomas Groth



Die Herausgeberinnen
Lisa Marie Brinkmann (Universität Hamburg) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Didaktik der romanischen Sprachen. Sie promoviert zum Investment und Portfolioarbeit im Französischunterricht und forscht zu Mehrsprachigkeit in Sprachlandschaften sowie interkulturellem Lernen in Austauschen.

Ioana Barth-Chiotoroiu forscht und lehrt an der Universität Hamburg. Ihre in der Englischdidaktik angesiedelte Promotion im Bereich der Professionsforschung kombiniert Romanistik und Anglistik in einer fremdsprachendidaktischen Perspektive auf Ungewissheit.

Lisa Figura promoviert am Institut für Romanistik der Universität Hamburg zum Thema „Dative Experiencer Psych Verbs in Old French“. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Syntax und Syntax-Schnittstellen, Bilingualismus, Spracherwerb, Sprachwandel, Sprachkontakt und Korpuslinguistik. Außerdem hat sie zum Judenspanischen geforscht.

Franziska Gerwers untersucht im Rahmen ihrer Promotion in der Didaktik der romanischen Sprachen an der Universität Hamburg die Einstellungen von Fremdsprachenlehrkräften zur Sprachmittlung. Außerdem war sie in diverse internationale Projekte involviert.

Sabrina Jonigk promoviert zur Auslandsmobilität Lehramtsstudierender eines sprachlichen Faches und forscht zu Mehrsprachigkeit sowie Einstellungen und Überzeugungen im schulischen Kontext. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Didaktik der romanischen Sprachen an der Universität Hamburg.

Hannah Wegener, M.A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Finnougristik/Uralistik der Universität Hamburg. Sie koordiniert den B.A. Allgemeine Sprachwissenschaft, arbeitet im Projekt INEL – Grammatiken, Korpora und Sprachtechnologie für indigene nordeurasische Sprachen und forscht zu samojedischen Sprachen.